Robin (Haxhi) Krasniqi begann mit dem Kampfsport im Alter von 15 Jahren im Kosovo, mit großem Talent und Willen ausgestattet, fuhr er bereits kurze Zeit später erste Erfolge bei Nachwuchs-Turnieren in Karate ein.
Mit 17 Jahren kam er nach Deutschland und wechselte seine Sportart, schnell machte er sich in der "Boxfabrik" in München einen Namen!
Im Oktober 2005 startete Robin (18 Jahre alt) als einer der jüngsten Sportler in Deutschland eine Profiboxkarriere. Robin Krasniqi bestritt keinen einzigen Amateurboxkampf, ihm fehlte die Erfahrung im Boxsport und deshalb verlor er seinen ersten Profikampf, aber seinen Willen verlor er nicht, Krasniqi trainierte weiter in der Boxfabrik und triumphierte bereits im zweiten Kampf vorzeitig.
Zwei Jahre später sorgt der Halbschwergewichtler für Schlagzeilen in Bayern: "Der 20-jährige Robin Krasniqi aus der Boxfabrik, der bei Wladimir Klitschko und Henry Maske im Vorprogramm überzeugte, ist derzeit ohne Frage der beste bayerische Boxer" Zitat aus einer Münchener Zeitschrift.
Der schulische Werdegang von Robin weist einen Realschulabschluss sowie eine kaufmännische Berufsausbildung nach. Seit dem 9 März 2006 ist er im Boxring ungeschlagen. Die ersten 34. Profikämpfe absolvierte Robin Krasniqi ohne einen großen Promoter, auch die Möglichkeiten professionell zu trainieren waren nicht vorhanden, daher musste er sich damals oft Gedanken um seine Zukunft als Profiboxer machen, aber Robin erhielt stets finanzielle Unterstützung von seinem Vater und konnte sich deshalb nur auf´s Boxen konzentrieren.
Durch den langjährigen Freund und Berater Luan Dreshaj kam Robin im Jahre 2010 zu einem aussichtsreichen Promotervertrag mit SES BOXING.
Am 23. Oktober 2010 gab Robin dann in der ERDGAS ARENA zu Riesa seinen Einstand für den Magdeburger Boxstall SES. Und sein Gegner Kanstantin Makhankou erwies sich als harter Brocken. Der Münchener Krasniqi dominierte zwar das Duell, aber Mankhankou zeigte immer Mal wieder überraschende Aktionen. Außerdem ließ er sich von harten Treffern kaum beeindrucken. Das Punktgericht urteilte am Ende einstimmig zu Gunsten von Robin Krasniqi, der damit einen gelungenen Einstieg bei SES ablieferte.
Am 21.10.2011 erhielt Krasniqi seine erste EM-Chance und er nutzte sie gnadenlos aus, er besiegte Abdelhakim Derghal aus Frankreich durch KO in Runde 4. Nur 10 Wochen danach verteidigte Robin seinen WBO Europameistertitel gegen Hakim Zoulikha durch T-KO in Runde 12. Dieser Kampf wurde später von der WBO zum "Europäischen Kampf des Jahres" gekührt.
Die zwei EM-Kämpfe brachten Robin Krasniqi auf Rang 4 der WBO Weltrangliste im Halschwergewicht und nun kam er als freiwilliger Gegner für den WBO Weltmeister Nathan Cleverly ins Gespräch! SES BOXING und Frank Warren konnten sich einigen, Robin Krasniqi legte seinen Europameistertitel freiwillig nieder, der Kampf zwischen Krasniqi und Cleverly sollte am 28. April 2012 in London definitiv stattfinden! Dazu kam es jedoch nicht, der Weltmeister Nathan Cleverly sagte diesen Kampf nur 2 Wochen vor dem Kampfabend ab.
Robin ging am 25. August 2012 weiter auf Titeljagd, an jenem Abend traf Robin auf den bisdahin in 20 Kämpfen ungeschlagenen Berliner Serdar Sahin, es ging um den vakanten WBO International Titel im Halbschwergewicht. Krasniqi schickte Sahin bereits in der 1. Runde mit einem Aufwärtshaken zu Boden, der willensstarke Kontrahent zeigte Mut und wollte weiter kämpfen. In Runde 4 konnte Robin Krasniqi seinen Gegner erneut niederschlagen und dann konnte sich Serdar Sahin nicht mehr erholen. Krasniqi gewann somit seinen dritten Titel und er begeisterte das Publikum in der Berliner O2 World Arena. Nach diesem Sieg kletterte Krasniqi auf Platz 1 der WBO Weltrangliste.
Im Oktober 2012 wurde Robin Krasniqi vom Weltverband WBO zum Pflichtherausforderer des Weltmeisters Nathan Cleverly ernannt. Am 16. November 2012 zeigte sich Krasniqi erneut dem Magdeburger Publikum, er verteidigte seinen "WBO International Titel" freiwillig gegen den 8 Jahre älteren US-Amerikaner Max Heyman. Auch in diesem Kampf konnte der deutsche Boxer mit albanischen Wurzeln glänzen, Robin schickte seinen Gegner in der 3. Runde zu Boden, der Ringrichter brach den Kampf ab, das war der KO-Sieg Nr. 15 bei insgesamt 39 Siegen in 41 Kämpfen.